Freitag, 09. Dezember 2016

Instrumentales Laien- und Amateurmusizieren gehört zum immateriellen Kulturerbe

Das „Instrumentale Laien- und Amateurmusizieren“ wurde im Dezember 2016 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Das Expertenkomitee würdigte den von der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände über den Deutschen Musikrat eingereichten Vorschlag als intergenerationelle, schichtenübergreifende und interkulturelle Kulturform. Die vielfältigen Organisationsformen sowie die weite Verbreitung seien bemerkenswert und ermöglichten das Mitwirken einer breiten Trägerschaft in ländlichen wie auch urbanen Räumen, so das Expertenkomitee, welches auch die identitätsstiftende und integrative Funktion des Musizierens würdigte.

BDO-Präsident Ernst Burgbacher zeigte sich hocherfreut, dass die Kultusministerkonferenz und die Staatsministerin für Kultur und Medien der Empfehlung des Expertenkomitees gefolgt sind: „Das Laien- und Amateurmusizieren prägt die Kultur in Deutschland in ganz besonderer Weise. Die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes ist eine Anerkennung der wichtigen und großartigen Arbeit in den meist ehrenamtlich geführten Vereinen.“ Ernst Burgbacher dankte auch dem Deutschen Musikrat und den beteiligten Landesmusikräten für die Unterstützung bei der Antragstellung und -einreichung.

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Freitag, 25. November 2016

Bundesrat für Stärkung des Ehrenamts bei der Rente

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 25. November 2016 grünes Licht für die Flexi-Rente gegeben und sich zugleich für eine Stärkung des Ehrenamtes ausgesprochen. In einer Entschließung zum Flexirentengesetz fordert er, Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten grundsätzlich nicht als Einkommen anzurechnen. Ansonsten käme es zu einer Kürzung von vorzeitigen Alters- und Erwerbsminderungsrenten. Dies sei unzumutbar.

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Freitag, 25. November 2016

Bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen

Bild: Wikimedia commons

Im Bewusstsein der Besonderheiten des ländlichen Raums hat die BDO seit über 60 Jahren ihren Sitz in Trossingen: um nah bei den Menschen zu sein, für die wir uns einsetzen. Denn überdurchschnittlich viele Musikvereine sind im ländlichen Raum zuhause.

Auch der Deutsche Freiwilligen Survey 2014 ist der Frage nach Unterschieden im freiwilligen Engagement zwischen ländlichen Räumen und Großstädten nachgegangen.

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Mittwoch, 23. November 2016

Wie wär's mit Musical?

Bild: Norddeutsches Zupforchester e.V.

Bis zu jeweils 37.895 Euro an Unterstützung sind möglich für ein Musicalprojekt im Rahmen von "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung".

Als Ferienprojekt können bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche gemeinsam ein Musical einstudieren und aufführen. Dafür müssen Texte und Songs gelernt, Kostüme und Kulissen angefertigt sowie Regieanweisungen erarbeitet werden. Durch die intensive Arbeit werden die TeilnehmerInnen nicht nur musikalisch, sondern auch sozial und emotional gefördert.

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Mittwoch, 16. November 2016

Druckfrischer BDO-Flyer

Wer ist die BDO, worum geht es ihr und was macht sie?

Einen schnellen Überblick bietet unser aktueller Flyer, der hier zum download bereit ist.

   
Mittwoch, 16. November 2016

Kulturstaatsministerin sieht kulturelle Teilhabe als Schlüsselaufgabe

Kulturstaatsministerin Monika Grütters betonte beim Treffen mit Experten der kulturellen Integration letzte Woche: „Kulturelle Teilhabe spielt eine Schlüsselrolle für gesellschaftliche Integration und Zusammenhalt in unserem Land. Sie bildet die Voraussetzung dafür, dass Deutschland als plurales, weltoffenes und tolerantes Land für jeden erlebbar wird. Kultur öffnet Welten. Dafür benötigen wir nicht nur hochklassige Angebote, sondern wir müssen alle Kultureinrichtungen auch konsequent für Menschen mit anderen kulturellen Erfahrungen öffnen – und zwar nicht nur im Publikum, sondern auch auf den Bühnen und in den Chefetagen. Das ‚Netzwerk kulturelle Bildung und Integration‘ leistet dazu einen substanziellen Beitrag, indem es sich intensiv und konstruktiv mit aktuellen Entwicklungen auseinandersetzt. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass ‚Kultur für alle‘ keine Utopie bleibt.“

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Mittwoch, 16. November 2016

Neues zum Thema Inklusion in der kulturellen Bildung

Bei der Fachtagung „einfach // weiter // machen“ der Deutschen Bläserjugend (DBJ) vom 5. bis 6. November in Mainz stellte Projektleiterin Janina Bauke die Ergebnisse des Projektes „miteinander inklusive“ vor. Jugendliche hatten alle elf Projekte im Innovationsfonds kulturelle Bildung betrachten und waren der Frage nachgegangen, wie Inklusion partizipative Methoden verändert. Ihr erstes Fazit lautet: "Inklusion und Partizipation sind zwei Seiten der gleichen Medaille und zugleich ein ständiger Prozess." Das Projekt wird durch einen Jugendbeirat gestaltet und gemeinsam mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände durchgeführt.

   
Dienstag, 15. November 2016

Nachlese Hans-Lenz-Medaille 2016

Am 6. Januar 2017 bringt BR Klassik ab 14.05 Uhr Ausschnitte aus dem Festakt.

 

Hier eine Auswahl an Presseberichten:

BR-Rundschau Nacht vom 11.11. ab 6'19

Schwäbische Zeitung

Südwest Presse

Kulturblog Heinrich graut's

 

 

   
Montag, 14. November 2016

Fotogalerien Hans-Lenz-Medaille 2016

Bilder vom Festakt

Verleihung der Hans-Lenz-Medaille 2016 an den Bayerischen Rundfunk, vertreten durch den Intendanten Ulrich Wilhelm, überreicht von Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär a.D. und Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände. Grußwort: Dr. Thomas Goppel, MdL, Präsident des Bayerischen Musikrats. Musikalische Umrahmung: Jugendblasorchester Marktoberdorf, Violinissimo, Ensemble Roggenstein und Jazzchor Miesbach. Moderation: Stephan Ametsbichler.

(Fotograf: Wilko Gulden)

 

Bilder vom Symposium„Laienmusik im Bayerischen Rundfunk“

mit den Redakteuren und Moderatoren Detlef Krenge, Dr. Ursula Adamski-Störmer, Stephan Ametsbichler, Franziskus Büscher, Karin Liebe-Meyer, Werner Aumüller und Karlheinz Brand

(Fotografen: Wilko Gulden, Thomas Fink für BDO)

   
Montag, 14. November 2016

Symposium "Laienmusik im Bayerischen Rundfunk"

Bild: Thomas Fink

Der Bayerische Rundfunk ist derzeit die einzige Landesrundfunkanstalt in Deutschland mit einem eigens ausgewiesenen Fachbereich „Laienmusik“.

Dessen Redakteure und Moderatoren Detlef Krenge, Dr. Ursula Adamski-Störmer, Stephan Ametsbichler, Franziskus Büscher, Karin Liebe-Meyer, Werner Aumüller und Karlheinz Brand aus dem Funkhaus München und dem Studio Franken Nürnberg konnten sich und ihre Arbeit in einem dem Festakt zur Verleihung der Hans-Lenz-Medaille vorangehenden Symposium präsentieren und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Dabei wurde deutlich, dass der Bayerische Rundfunk die Hans-Lenz-Medaille 2016 völlig zu Recht erhält.

Wer nicht beim Symposium dabei war, sich aber für die ausgezeichnete Arbeit des Fachbereichs "Laienmusik" im BR interessiert, findet hier Flyer und Handout zum Nachlesen sowie Bilder der Veranstaltung in unserer Bildergalerie.

   

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