Instrumente stellen sich vor

Mit dieser Maßnahme werden den TeilnehmerInnen die verschiedenen Instrumentenfamilien vorgestellt. Neben altersgerecht gehaltenen, kurzweiligen Beschreibungen, werden die einzelnen Instrumente einzeln und als Familie gemeinsam durch charakteristische Musikstücke akustisch vorgeführt. Anschließend dürfen alle TeilnehmerInnen unter Anleitung der InstrumentalistInnen ebenfalls versuchen, einen Ton auf dem Instrument hervorzubringen. Ziel ist es, die verschiedenen Facetten der Instrumentengattungen im akustischen und technischen Sinne zu demonstrieren. Außerdem wird durch die fachliche Anleitung zum Hervorbringen eines Tones ein Erfolgserlebnis erzeugt, welches eventuelle Berührungsängste abbaut und das Selbstwertgefühl stärkt. Für diese Maßnahme werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Die Maßnahme richtet sich an ca. 30 TeilnehmerInnen im Grundschulalter (von 6 - 10 Jahren) und soll innerhalb eines (Schul-) Jahres mit 6 Einheiten zu 120 Minuten umgesetzt werden. Zum Ende der Maßnahme soll ein Konzert (120 Minuten) mit möglichst vielen der vorgestellten Instrumente besucht werden. Das pädagogische Konzept fußt dabei auf einer erfolgreichen Veranstaltungsreihe der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, die auf der Erkenntnis beruht, dass sich das Wesen der Musik nicht durchs bloße Zuhören, sondern letztendlich nur durch das selber Musizieren ("Musik machen") offenbart. Die jungen Zuhörer werden in aufeinanderfolgenden Workshops von besonders qualifizierten Musikern mit Klang und Spielweise der wichtigsten Instrumente sowie dem Gesang vertraut gemacht. Bereits in dieser Phase zählt der Aspekt des Mitmachens. Es wird gemeinsam gesungen, Rhythmen geklopft und erster Kontakt mit den Instrumenten aufgenommen. Die für die Vorstellung benötigten Instrumente werden durch die lokalen Bündnisse organisiert.

Der Leiter/die Leiterin der Maßnahme wird durch fünf ehrenamtliche BetreuerInnen unterstützt, welche die verschiedenen Instrumente präsentieren und die TeilnehmerInnen diese ausprobieren lassen.

Dieses Maßnahmenformat kann auf lokaler Ebene durch die Auswahl der Bündnispartner angepasst werden. Insbesondere durch den Besuch des Konzerts zum Abschluss der Maßnahme können durch das lokale Bündnis verschiedene Gestaltungen erreicht werden.

 

Förderhöhe:

Diese Maßnahme kann mit bis zu EUR 1.772,- gefördert werden. Dieser Gesamtbetrag setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • bis zu EUR 980,- für den/die Referenten/in der Maßnahme (insgesamt 14 Zeitstunden à max. EUR 70,00 brutto, ggf. inkl. Künstlersozialabgabe)
  • bis zu EUR 700,- für fünf ehrenamtliche BetreuerInnen (5 x 14 Zeitstunden à EUR 10,00 brutto)
  • bis zu EUR 92,- für sächliche Verwaltunsgausgaben nach Vorlage von Einzelbelegen

 

Nachweispflichten der Bündnisse:

Die Bündnisse müssen den Mittelfluss der Fördergelder gründlich dokumentieren und belegen. Dies erfolgt neben der üblichen Buchhaltung durch verschiedene von der BDO zur Verfügung gestellte Formulare wie z.B.:

  • Teilnehmerlisten
  • Benennung und Angaben zur Qualifikation der ReferentInnen
  • administrative Unterlagen und Belege

 

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