Präsentation Ensemblemusizieren

Das Zusammenspiel in einem großen Ensemble muss in seinen Techniken und Regeln erlernt und geübt werden. Erst dadurch wird eine eigenständige Beteiligung am aktiven gemeinsamen Musikleben möglich. Beim gemeinsamen Musizieren werden kommunikative und soziale Kräfte, die zum Wesen der Musik gehören, erlebbar, wirksam und lernbar. Diese kommunikativen und sozialen Kräfte sollen an einem Tag im Jahr der in der Ausschreibung beschriebenen Zielgruppe und der Öffentlichkeit beispielhaft nahe gebracht werden. Die gemeinsame Planung und Veranstaltung dieses Tages soll dabei integrativer Bestandteil des Projektes sein. In Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern werden die Interessenten zielgerichtet und direkt angesprochen.

 

Diese Maßnahme soll mindestens 70 und bis zu 100 von Bildungsarmut betroffenen Jugendlichen im Alter von 3 - 18 Jahren die Ziele von Musikvereinigungen vermitteln, zum Mitmachen einladen und beispielhaftes Engagement aufzeigen. Das Projekt ist auf mindestens drei Jahre ausgelegt, um durch Wiederholung und langfristige Netzwerkbildung eine nachhaltige Entwicklung vor Ort möglich zu machen. Das Konzept fußt dabei auf einer Entwicklung des Bundesverbands Deutscher Liebhaberorchester.

 

Der etwa 12 Stunden dauernde Aktionstag wird durch sich im Vorfeld treffende Arbeitsgruppen (insgesamt 6 Stunden) vorbereitet. An den Arbeitsgruppen im Vorfeld nehmen die drei LeiterInnen der Maßnahme (jeweils eine Person pro Bündnispartner) und acht ehrenamtliche BetreuerInnen teil, welche die Betreuung der TeilnehmerInnen vor Ort (Spiele, Workshops, Verpflegung, etc.) übernehmen.

 

Für dieses Maßnahmenformat benötigen die TeilnehmerInnen keine Vorkenntnisse, der Aktionstag ist vergleichbar mit einem Tag der offenen Tür für das Ensemblemusizieren und steht allen interessierten Kinder und Jugendlichen der Zielgruppe offen.

 

Dieses Maßnahmenformat kann auf lokaler Ebene durch die Auswahl der Bündnispartner angepasst werden. Eine besondere Gestaltungsmöglichkeit hat das lokale Bündnis bei den Überlegungen zur Präsentationsveranstaltung. Hier werden den BetreuerInnen im Rahmen der inhaltlichen Schulung nur Möglichkeiten aufgezeigt werden, für die Art der Umsetzung vor Ort gibt es keine Vorgaben.

 

Förderhöhe:

Diese Maßnahme kann mit bis zu EUR 6.630,- gefördert werden. Dieser Gesamtbetrag setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • bis zu EUR 3.780,- für drei ReferentInnen der Maßnahme (3 x 18 Zeitstunden à EUR 70,00 brutto, ggf. inkl. Künstlersozialabgabe)
  • bis zu EUR 1.440,- für acht ehrenamtliche BetreuerInnen (8 x 18 Zeitstunden à EUR 10,00 brutto, ggf. inkl. Künstlersozialabgabe)
  • bis zu EUR 1.065,- für die Verpflegung der TeilnehmerInnen, ReferentInnen und BetreuerInnen ((100 + 3 + 8) x EUR 9,60)
  • bis zu EUR 345,- für sächliche Verwaltunsgausgaben nach Vorlage von Einzelbelegen

Nachweispflichten der Bündnisse:

Die Bündnisse müssen den Mittelfluss der Fördergelder gründlich dokumentieren und belegen. Dies erfolgt neben der üblichen Buchhaltung durch verschiedene von der BDO zur Verfügung gestellte Formulare wie z.B.:

  • Teilnehmerlisten
  • Benennung und Angaben zur Qualifikation der ReferentInnen
  • administrative Unterlagen und Belege

 

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