Familienministerin dankt Engagierten im Bundesfreiwillligendienst

"Bundesfreiwillige sind dort, wo Menschen tatkräftige Hilfe im Alltag brauchen. Sie helfen in Vereinen oder Museen und schaffen so zusätzliche Angebote, ohne die unsere Gesellschaft wesentlich ärmer wäre. Sie machen das Leben in unserem Land besser. Dieses Engagement verdient Dank, Anerkennung und Wertschätzung", so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

 

Seit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen sind viele Bundesfreiwillige im Bereich der Integration tätig. Um dieses Engagement besonders zu unterstützen, hat das BMFSFJ das Sonderprogramm "Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug" aufgelegt. Mit den zusätzlichen Mitteln für maximal 10.000 Stellen wird der Einsatz von Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe unterstützt. Zugleich können aber auch Asylberechtigte und Asylbewerber mit Bleibeperspektive einen BFD in allen anerkannten Einrichtungen leisten.
"Der BFD mit Flüchtlingsbezug ist ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Stärkung unserer Willkommenskultur", unterstreicht Manuela Schwesig. "Ich freue mich, dass sich auch viele Flüchtlinge als Freiwillige engagieren - das stärkt den sozialen Zusammenhalt, fördert die Integration und hilft auch beim Erlernen unserer Sprache."

 

Im Zuge der Aussetzung der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Wegfall des Zivildienstes hatte der Bund vor fünf Jahren beschlossen, die Freiwilligendienste umfassend zu stärken. Neben dem Ausbau der Jugendfreiwilligendienste FSJ und FÖJ wurde am 1. Juli 2011 der BFD eingeführt. Der Bundesfreiwilligendienst fördert nicht nur das gesellschaftliche Miteinander und bringt Menschen über Grenzen und Generationen hinweg zusammen. Er ist meist auch ein persönlicher Gewinn für alle Beteiligten, insbesondere für die Freiwilligen selbst. Befragungen und die Ergebnisse der Evaluation haben ergeben, dass vor allem die jüngeren Teilnehmer diese Zeit als wichtige persönliche Orientierungsphase zwischen Schule und Ausbildung, Studium oder Berufseinstieg erleben. 88 Prozent der unter 27-jährigen sagen, sie hätten durch die praktische Arbeit in der Einsatzstelle viel oder sogar sehr viel gelernt. Rund 216.000 Menschen haben bisher einen BFD geleistet.

 

Bei der BDO sind derzeit zwei Bundesfreiwilligendienst-Stellen zu besetzen:

Der BFD Kultur und Bildung bietet Engagierten ab 26 Jahren ein individuelles Tätigkeitsfeld, um sich für einen Zeitraum zwischen 6 und 18 Monaten in sozialen und kulturellen Tätigkeitsbereichen zu engagieren. Er ermöglicht Eigenverantwortung, Teamerfahrungen und Aufgaben, in denen Kompetenzen und Erfahrungen eingebracht und weiterentwickelt werden können. Mithilfe der Förderung des Bundes können wir als Einsatzstelle den Freiwilligen ein spannendes Engagement- und Bildungsjahr mit Fortbildungsmöglichkeiten, Zahlung eines Taschengeldes und Sozialversicherung bieten.

Weitere Informationen unter www.dbj-bfd.de

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