Bundeskanzlerin sieht Engagement als Markenzeichen Deutschlands

"Bürgerschaftliches Engagement macht unser Land erst richtig lebens- und liebenswert", sagte die Kanzlerin letzte Woche in Berlin. "In Deutschland gibt es eine breite Bereitschaft, sich freiwillig und unentgeltlich füreinander zu engagieren. Ungefähr die Hälfte unserer Bevölkerung ist ehrenamtlich aktiv: in Nachbarschaftshilfen und Sportvereinen, in Kirchengemeinden und freiwilligen Feuerwehren. Viele packen auch einfach spontan mit an, wie wir zum Beispiel bei der Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen so eindrücklich gesehen haben", so Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Preisverleihung des Wettbewerbs "startsocial".

Bürgerschaftliches Engagement sei ein Markenzeichen Deutschlands, so die Kanzlerin. "Deshalb verstehen wir es auch als Aufgabe der Politik, Verantwortungsbereitschaft zu fördern und insgesamt gute Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu ermöglichen." Dabei stünden neben der Bundesregierung auch die Länder und Kommunen in der Pflicht. "Ich bin sehr froh darüber, dass das alles in allem gelingt, wenngleich ich deutlich machen will, dass wir vor einer großen Aufgabe stehen", so Merkel weiter. Denn im Grundgesetz sei verankert, dass es überall in Deutschland gleichwertige Lebensverhältnisse geben müsse. "Wir müssen uns aber immer wieder fragen: Was können wir noch verbessern? Wie schaffen wir es, dass die Bereitschaft, sich zu engagieren, auf fruchtbaren Boden fällt? Wie kann man Initiativen stärken?" so Merkel.

(Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)