Bundespräsident besuchte Sächsische Bläserakademie

Heiko Schulze, Elke Büdenbender, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Stanislaw Tillich  (Foto: Stefanie Schennerlein)

Im Rahmen seines Antrittsbesuches im Freistaat Sachsen besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Begleitung seiner Frau, Elke Büdenbender, und des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich am Montag die Deutsche Bläserakademie in Bad Lausick. Er informierte sich über Aufgaben und Projekte der Sächsischen Bläserphilharmonie. Des Weiteren stand die Bildungsarbeit der Deutschen Bläserakademie und die Bedeutung beider Institutionen als kulturelle Standortfaktoren im und für den ländlichen Raum im Fokus. Geschäftsführer, Akademiedirektor und BDO-Präsidiumsmitglied Heiko Schulze führte aus: „Mit der Verleihung der Pro Musica- und Zelter Plaketten, sowie der Übernahme der Schirmherrschaft zum Deutschen Musikfest 2019 würdigt der Bundespräsident die kulturpolitische Bedeutung der Amateurmusik in der Bundesrepublik. Diese durch inhaltliche und fachliche Impulse und durch Bildungsangebote zu stärken ist ein Anliegen von Orchester und Akademie.“


Beispielgebend hierfür wurde u.a. die „Tutti Pro Patenschaft“ der Sächsischen Bläserphilharmonie mit der Jungen Bläserphilharmonie Sachsen, ein Auswahlensemble des Sächsischen Blasmusikverbandes, vorgestellt. „Ohne die fachliche Unterstützung und professionelle Begleitung durch die Sächsische Bläserphilharmonie, könnten viele Bildungsangebote für die ehrenamtlich strukturierte Amateurmusik gar nicht umgesetzt werden. Durch die Kurse und Seminare der Akademie erhalten wir neue Anregungen, die wir in unsere Heimatorchester mit zurücknehmen und damit in viele Regionen unseres Landes ausstrahlen.“, so Jenny Fengler, Vorsitzende der Bläserjugend Sachsen.

Höhepunkt nach einer intensiven Diskussion mit den Orchestermitgliedern war das gemeinsame Musizieren, zu dem der Bundespräsident mit seiner Gattin und Ministerpräsident Tillich im Orchester Platz nahm.