Qualifizierungsworkshop „Interkulturelle Öffnung“

Die BDO ist als eine der großen zivilgesellschaftlichen Kräfte in Deutschland der festen Überzeugung, in den kommenden Jahren wesentliche Beiträge bei der Integration von Menschen in unserem Land leisten zu können. Hierfür müssen sich alle Fachverbände sehr stark engagieren, um die hierfür notwendigen Programme, Prozesse und Projekte auf den Weg zu bringen. Dringend notwendig sind entsprechende Rahmenbedingungen und Förderungen von Seiten des Staates, aber auch der Wille aller Beteiligten, hier konkrete, praxistaugliche Modelle zu finden. Einer der BDO-Mitgliedsverbände, der Bund Deutscher Blasmusikverbände (BDB), lädt in diesem Zusammenhang Vereinsverantwortliche zu einem praxisorientierten Qualifizierungsworkshop "Interkulturelle Öffnung":

 

  • Zeitraum: Freitag, 30.1.2015 von 09.00 Uhr – 16.30 Uhr (Mittagspause 12.30 Uhr – 14.00 Uhr)
  • Ort: BDB-Akademie (Alois-Schnorr Str 10, 79219 Staufen)
  • Es entstehen lediglich die Kosten für das Mittagessen (12,- €).
  • Anmeldungen formlos an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Hier weiterlesen...

   

Die Initiative: Integration durch Musik

In Deutschland leben über 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Ihre Integration ist eine Schlüsselaufgabe für die ganze Gesellschaft, bei der die Laienmusik bzw. die Musikvereine eine große Rolle spielen können. Im Frühjahr 2008 hat die BDO daher gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände (inzwischen Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände) unter dem Dach der „Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände“ (BDCO) die Initiative "Integration durch Musik" gegründet.

Integration - dabei sein und mitmachen - bezieht sich auf alle Lebenslagen und gesellschaftlichen Bereiche. Das BDO-Präsidium erweiterte die thematische Ausrichtung der Initiative daher im Jahr 2012 gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention. Schließlich leben in Deutschland etwa 9,6 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Davon hat mit 7,1 Millionen die Mehrzahl eine schwere Behinderung. Viele Kulturangebote für Menschen mit Behinderungen wären ohne die Arbeit von freiwillig Aktiven nicht denkbar. Ehrenamtliches Engagement gibt es jedoch nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern selbstverständlich auch von ihnen. Die BDO möchte mit der Initiative Integration durch Musik auch hier Impulse für ein besseres Miteinander setzen.

Hier weiterlesen...

   

Kulturstaatsministerin sieht kulturelle Teilhabe als Schlüsselaufgabe

Kulturstaatsministerin Monika Grütters betonte beim Treffen mit Experten der kulturellen Integration letzte Woche: „Kulturelle Teilhabe spielt eine Schlüsselrolle für gesellschaftliche Integration und Zusammenhalt in unserem Land. Sie bildet die Voraussetzung dafür, dass Deutschland als plurales, weltoffenes und tolerantes Land für jeden erlebbar wird. Kultur öffnet Welten. Dafür benötigen wir nicht nur hochklassige Angebote, sondern wir müssen alle Kultureinrichtungen auch konsequent für Menschen mit anderen kulturellen Erfahrungen öffnen – und zwar nicht nur im Publikum, sondern auch auf den Bühnen und in den Chefetagen. Das ‚Netzwerk kulturelle Bildung und Integration‘ leistet dazu einen substanziellen Beitrag, indem es sich intensiv und konstruktiv mit aktuellen Entwicklungen auseinandersetzt. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass ‚Kultur für alle‘ keine Utopie bleibt.“

Hier weiterlesen...

   

Neues zum Thema Inklusion in der kulturellen Bildung

Bei der Fachtagung „einfach // weiter // machen“ der Deutschen Bläserjugend (DBJ) vom 5. bis 6. November in Mainz stellte Projektleiterin Janina Bauke die Ergebnisse des Projektes „miteinander inklusive“ vor. Jugendliche hatten alle elf Projekte im Innovationsfonds kulturelle Bildung betrachten und waren der Frage nachgegangen, wie Inklusion partizipative Methoden verändert. Ihr erstes Fazit lautet: "Inklusion und Partizipation sind zwei Seiten der gleichen Medaille und zugleich ein ständiger Prozess." Das Projekt wird durch einen Jugendbeirat gestaltet und gemeinsam mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände durchgeführt.