Instrumentales Amateurmusizieren in Deutschland

Das instrumentale Amateurmusizieren, ausgeübt von nicht-professionellen Musikerinnen und Musikern, ist eine vielgestaltige Sparte des Musiklebens in Deutschland. In knapp 35.000 Orchestern und Ensembles engagieren sich rund 2 Millionen Menschen für diesen wichtigen Bereich unserer Kultur - ehrenamtlich, kompetent und verlässlich. Die musikalische Arbeit vollzieht sich in allen Sparten von A wie Akkordeonorchester bis Z wie Zupforchester. Anspruchsvolle Originalliteratur gehört ebenso zum Repertoire der Ensembles wie Jazz- und Popularmusik, Kirchenmusik oder Volksmusik. Eine Vielzahl der Orchester hat ein hervorragendes musikalisches Niveau, das in Wettbewerben und Konzerten immer wieder unter Beweis gestellt wird.

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Aktuelle Daten zum Musikleben in Deutschland

Bild: Statistisches Bundesamt, Spartenbericht Musik, 2016

Das Statistische Bundesamt hat im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) den „Spartenbericht Musik“ vorgelegt. Ziel ist der Aufbau einer bundeseinheitlichen Kulturstatistik zur Grundlage kulturpolitischer Entscheidungen. Der Bericht enthält die jeweils aktuellsten Daten zu allen Bereichen des deutschen Musiklebens, darunter neben der musikalischen Aus- und Weiterbildung, der Musikwirtschaft, dem Rundfunk und den Profi-Musikern auch das Amateurmusizieren.

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Enge Kooperation von BDC und BDO vereinbart

Bild: Jasko Dolezalek

Die beiden großen Dachverbände des Amateurmusizierens in Deutschland wollen künftig enger zusammenarbeiten.
Die Präsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) und der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) haben Mitte Dezember im neuen BDC-Büro in Berlin eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Aufgabenverteilung zwischen beiden Geschäftsstellen in der Hauptstadt und in Trossingen neu regelt und dabei spürbare Synergiepotenziale erschließt. Ziel ist es, die Wahrnehmung von Chor- und Orchestermusik in Politik und Öffentlichkeit zu verbessern und die Mitgliedsverbände des vokalen und instrumentalen Amateurmusizierens stärker miteinander zu vernetzen.

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Kirchliches Amateurmusizieren

Bild: Wilko Gulden

Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) hat ein neues Themenportal zur Kirchenmusik online gestellt, das umfassende Informationen zu allen Bereichen der Kirchenmusik bietet. Neben den Schwerpunkten Musik im Gottesdienst, Geistliche Musik im Konzert, einem Portrait der Orgel und einem Ausblick auf Musik in anderen Religionen stehen professionelle Kirchenmusiker und das kirchliche Amateurmusizieren im Fokus. Denn schon in der Bibel heißt es: "Redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in euren Herzen“ (Eph. 5,19). Dementsprechend sei jeder Christ je nach seinen individuellen Kräften und Möglichkeiten zum Musizieren aufgerufen und die Musik in den christlichen Kirchen ihrem Ursprung nach Amateurmusizieren, schreibt der Autor des Artikels, Christfried Brödel.

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Symposium "Laienmusik im Bayerischen Rundfunk"

Bild: Thomas Fink

Der Bayerische Rundfunk ist derzeit die einzige Landesrundfunkanstalt in Deutschland mit einem eigens ausgewiesenen Fachbereich „Laienmusik“.

Dessen Redakteure und Moderatoren Detlef Krenge, Dr. Ursula Adamski-Störmer, Stephan Ametsbichler, Franziskus Büscher, Karin Liebe-Meyer, Werner Aumüller und Karlheinz Brand aus dem Funkhaus München und dem Studio Franken Nürnberg konnten sich und ihre Arbeit in einem dem Festakt zur Verleihung der Hans-Lenz-Medaille vorangehenden Symposium präsentieren und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Dabei wurde deutlich, dass der Bayerische Rundfunk die Hans-Lenz-Medaille 2016 völlig zu Recht erhält.

Wer nicht beim Symposium dabei war, sich aber für die ausgezeichnete Arbeit des Fachbereichs "Laienmusik" im BR interessiert, findet hier Flyer und Handout zum Nachlesen sowie Bilder der Veranstaltung in unserer Bildergalerie.

   

Neubau der Blasmusikakademien in Baden-Württemberg gesichert

Die Landtagsfraktionen von Grünen und CDU haben am Mittwoch, 8. Februar entschieden, die bisher eingeplanten Fördermittel für den Neubau der Blasmusikakademien in Staufen und in Plochingen von insgesamt 8 Millionen auf 18 Millionen Euro deutlich zu erhöhen und einen entsprechenden Antrag im Landtag zu stellen. „Das ist ein starkes Signal für die Amateurmusik und das Ehrenamt im Land“, so der Präsident des Bundes Deutscher Blasmusikverbände e.V. Dr. Patrick Rapp MdL.

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Bundeskanzlerin würdigt Kultureinrichtungen

Bild: Bundesregierung/Güngör

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den vom Bund geförderten Kultureinrichtungen für ihre Arbeit gedankt. Sie seien "Vertreter der kulturellen Vielfalt Deutschlands", so Merkel. Auf Einladung von Kulturstaatsministerin Grütters waren die Spitzen von Stiftungen, Museen, Vereinen und Verbänden nach Berlin gekommen. Eingeladen waren rund 170 Leiterinnen und Leiter unterschiedlichster Einrichtungen. "Jeder, der hier ist, vertritt ein Stück des kulturellen Schatzes oder der kulturellen Zukunft unseres Landes", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Geschichte und Kultur müssten auch in der öffentlichen Wahrnehmung noch an Bedeutung gewinnen.

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Musikhochschule Trossingen: Amateurmusizieren profitiert

Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) hat eine qualitative Untersuchung zu den Zusammenhängen zwischen Musikhochschule Trossingen und dem Amateurmusizierbereich durchgeführt. Zentrale Erkenntnis: Die Musikhochschule bindet hervorragend ausgebildete Fachkräfte in der Region, wodurch die Qualität des Amateurmusizierens nachhaltig erhöht wird.

„Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände setzt sich dafür ein, dass die Verbindungen zwischen der Musikhochschule Trossingen und dem Amateurmusizieren stärker in der aktuellen Diskussion berücksichtigt werden“ - so Ernst Burgbacher, Präsident der BDO. „Es singen und musizieren ca. 8 Millionen Menschen in Deutschland in ihrer Freizeit. Dabei entfallen allein auf Baden-Württemberg bereits 18 Prozent, also knapp 1,5 Millionen Menschen.“ Dabei, stellt BDO-Präsident Burgbacher weiter fest, sei Baden-Württemberg bundesweit nicht nur für die Masse sondern vor allem auch für die hohe Qualität des Amateurmuszierens bekannt. So stellte Baden-Württemberg z.B. in den letzten Jahren die meisten Bundespreisträger (38%!) im Wettbewerb „Jugend musiziert“, über 20% aller kommunalen Musikschulen Deutschlands befinden sich in Baden-Württemberg und nahezu 40 Gymnasien bieten ein Musikprofil an. Dass diese Spitzenposition als Musikland Nr. 1 auch in einem Zusammenhang mit der besonderen Struktur von fünf Musikhochschulen innerhalb des Bundeslandes gesehen werden muss, ist naheliegend. Insbesondere bei der Musikhochschule Trossingen, der bundesweit einzigen Musikhochschule im ländlichen Raum, ist von einer besonders starken Breitenwirkung in den Amateurbereich auszugehen, dies wurde bisher aber nicht wissenschaftlich untersucht.

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Die häufigsten Urheberrechtsfragen für Musiker

Bild: Frank Bauchrowitz

Darf man Noten, Liedtexte oder CDs kopieren? Wie sieht es rechtlich aus mit dem Bearbeiten von Musikwerken? Was muss beim öffentlichen Aufführen oder Abspielen von Musikwerken bedacht werden? Solche Fragen des Urheberrechts sorgen häufig für Verwirrung. Der auf Musikrecht spezialisierte Rechtsanwalt Frank Bauchrowitz gibt einen guten Überblick in seiner kostenlosen Broschüre, die es hier zum Download gibt.