Presse

Tage der Chor- und Orchestermusik 2014 erfolgreich abgeschlossen

Sonntag, den 30. März 2014 um 14:00 Uhr

Bundespräsident Gauck: Musik ist zuerst eine Sache der Laien und Amateure

Die Tage der Chor- und Orchestermusik 2014 fanden ihren Höhepunkt in einem Festakt, in dem Bundespräsident Joachim Gauck die ZELTER- und die PRO MUSICA-Plakette verlieh. Gleichzeitig endeten damit erfolgreich die Tage der Chor- und Orchestermusik 2014. Von Freitag an brachten rund 900 Laienmusiker die Robert-Schumann-Stadt Zwickau zum Klingen und bezauberten rund 8.000 Besucher. Das bundeszentrale Wochenende wurde von der Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände (BDCO) veranstaltet.


Bundespräsident Joachim Gauck würdigte in seiner Ansprache das Engagement der Laienensembles als Träger und Überlieferer der kulturellen Identität. „Musik als Sache des Volkes und der Liebhaber, das ist die Musik, wie sie in den Chören und Orchestern gemacht wird, die der Bundespräsident auszeichnet - und das ist ein sehr großer Schatz, über den wir uns alle zusammen nicht genug freuen können“. (Gesamttext der Rede) Der Bundespräsident verlieh im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ dem Domchor St. Marien Zwickau die Zelter- und dem Bandonion Orchester Dresden e.V. die Pro Musica-Plakette in Anerkennung der Verdienste und mindestens hundertjährigen Tradition.

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Resolution: Fehlende Freiräume für musikalische Talente

Montag, den 10. März 2014 um 17:34 Uhr

Die Zentralkonferenz der Wettbewerbe "Jugend musiziert" sieht die qualitätsvolle Ausbildung des musikalischen Nachwuchses durch die veränderten strukturellen Rahmenbedingungen (G8, Ganztagsschule) stark und akut gefährdet. Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, der Dachverband des instrumentalen Laienmusizierens und der Projektbeirat "Deutscher Orchesterwettbewerb" im Deutschen Musikrat unterstützen diese Resolution uneingeschränkt. Schließlich gilt die Laien- und Amateurmusik neben dem Breitensport als die zweite große kultur- und sozialpolitisch relevante  Säule in unserer  Gesellschaft.

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Musikhochschule Trossingen: Laienmusik profitiert

Dienstag, den 01. Oktober 2013 um 12:03 Uhr

Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) hat eine qualitative Untersuchung zu den Zusammenhängen zwischen Musikhochschule Trossingen und dem Laienmusikbereich durchgeführt. Zentrale Erkenntnis: Die Musikhochschule bindet hervorragend ausgebildete Fachkräfte in der Region, wodurch die Qualität des Laienmusizierens nachhaltig erhöht wird.

„Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände setzt sich dafür ein, dass die Verbindungen zwischen der Musikhochschule Trossingen und dem Laienmusizieren stärker in der aktuellen Diskussion berücksichtigt werden“ - so Ernst Burgbacher, Präsident der BDO. „Es singen und musizieren ca. 8 Millionen Menschen in Deutschland in ihrer Freizeit. Dabei entfallen allein auf Baden-Württemberg bereits 18 Prozent, also knapp 1,5 Millionen Menschen.“ Dabei, stellt BDO-Präsident Burgbacher weiter fest, sei Baden-Württemberg bundesweit nicht nur für die Masse sondern vor allem auch für die hohe Qualität des Laienmuszierens bekannt. So stellte Baden-Württemberg z.B. in den letzten Jahren die meisten Bundespreisträger (38%!) im Wettbewerb „Jugend musiziert“, über 20% aller kommunalen Musikschulen Deutschlands befinden sich in Baden-Württemberg und nahezu 40 Gymnasien bieten ein Musikprofil an. Dass diese Spitzenposition als Musikland Nr. 1 auch in einem Zusammenhang mit der besonderen Struktur von fünf dezentralen Musikhochschulen innerhalb des Bundeslandes gesehen werden muss, ist naheliegend. Insbesondere bei der Musikhochschule Trossingen, der bundesweit einzigen Musikhochschule im ländlichen Raum, ist von einer besonders starken Breitenwirkung in die Laienmusik auszugehen, dies wurde bisher aber nicht wissenschaftlich untersucht.

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Neues Gesetz beschlossen - Ehrenamt wird gestärkt!

Freitag, den 01. März 2013 um 15:52 Uhr

Der Bundesrat stimmte heute (am 01. März 2013) einem vom Bundestag verabschiedeten Gesetz zu, das rückwirkend zum 1. Januar 2013 in Kraft treten soll. Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V. (BDO) Ernst Burgbacher zeigt sich erfreut über „die positiven Auswirkungen, die das neue Gesetz für all jene Menschen haben wird, die sich unermüdlich ehrenamtlich für die Musik einsetzen.“

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