Drucken

Bundesvereinigung deutscher Orchesterverbände

Veranstaltung 

Titel:
Forum: Fundraising in Musikvereinigungen
Wann:
19.11.2011 - 20.11.2011 11.00 h - 12.30 h
Wo:
Institut für Kulturmanagement München - München
Genre:
Kinder- und Jugendplan

Beschreibung

Benötigen Ihr Verein oder Ihr Verband mehr Mittel?
Ein Orchester hat eine tolle Idee für das nächste Konzert, aber leider fehlt das Geld für die Umsetzung. Ein Verband hat ein wichtiges Konzept zur Nachwuchsförderung entwickelt, besitzt aber nicht ausreichend Mittel um dieses Konzept entsprechend zu verbreiten. Ein Musikverein benötigt neue Instrumente für die Mitglieder,… Diese Liste von Beispielen ließe sich beliebig lange fortsetzen. Trotz des starken ehrenamtlichen Engagements scheitern einige Vorhaben an der Finanzierung.

Bisher werden gerade Großprojekte von Musikvereinigungen zum größten Teil durch die öffentliche Hand gefördert. Nicht erst seit der Weltwirtschaftskrise aber werden die Zuschüsse - nicht nur im kulturellen Bereich - immer öfter gekürzt oder sogar ganz gestrichen. Auch für die kommenden Jahre zeichnen sich harte Sparrunden ab.

Dadurch steigt natürlich gleichzeitig der Wettbewerb um Fördergelder. Hierbei haben professionelle Einrichtungen einen eklatanten Erfahrungs- und Wissensvorsprung. Gerade viele kleinere Musikvereinigungen stehen dieser Problematik hilflos gegenüber.

 

Was ist Fundraising?
Der Begriff des Fundraising ("Fund“ = Vermögen und "to raise“ = erschließen) ist - allgemein definiert - eine Teil des Marketings und bezeichnet die systematische und umfassende Mittelbeschaffung einer Organisation mithilfe einer Kommunikationsstrategie. Der Begriff umfasst sowohl Finanzmittel wie auch Sach- und Dienstleistungen.

Allerdings besteht innerhalb der Musikvereinigungen oft eine gewisse Skepsis gegenüber dem Fundraising: Es sei von ehrenamtlichen Organisationen nicht zu leisten und der Begriff sei negativ besetzt, da er mit „Betteln“ und dem unethischen Ausnutzen von persönlichen Kontakten verbunden werde.

Außerdem geht die Theorie des klassischen Fundraising nicht auf die speziellen Bedürfnisse ehrenamtlicher Arbeit in Musikvereinigungen ein. Nicht zuletzt ist die Hemmschwelle, sich in diesen Bereich einzuarbeiten, oft sehr hoch.

 

Wie kann die BDO helfen?
Die BDO ist der Meinung, dass die Potentiale der Musikvereinigungen unterschätzt werden und möchte eine Hilfestellung für weitere, erfolgreiche Kulturarbeit leisten. Es soll daher den Verbänden bzw. entsprechenden Multiplikatoren zum einen das grundsätzliche Verständnis für die Möglichkeiten des Instruments Fundraising vermittelt werden. Das klassische Konzept soll auf den Kulturbereich, insbesondere unter Berücksichtigung der ehrenamtlichen Strukturen übertragen werden.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturmanagement München werden verschiedene Praxis-Beispiele sowohl aus dem kulturellen Profi- als auch dem Laiensektor Konzepte vorgestellt und aus verschiedenen Blickwinkeln gründlich betrachtet. Gleichzeitig werden verschiedenste Verbesserungspotentiale aufgezeigt.

Abschließend wird gemeinsam ein praxisorientierter Leitfaden für die Musikvereinigungen an der Basis erstellt werden, der anschließend über die Distributionskanäle der BDO und ihrer Mitgliedsverbände kommuniziert werden kann.

 

Wann, wo und wie?
Das Forum beginnt am Samstag, den 19.11.2011 um 11.00 Uhr und endet am Sonntag, den 20.11.2011 um 12.30 Uhr. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des Instituts für Kulturmanagement im Münchner Gasteig (Rosenheimerstraße 5, 81667 München) statt. Für das leibliche Wohl ist durchgehend gesorgt, Übernachtungs- und Fahrtkosten können den Teilnehmen dank der Förderung durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien ebenfalls erstattet werden.

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, melden Sie sich bitte formlos bei der Geschäftsstelle der BDO an:

Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V.
Cluser Straße 5
78647 Trossingen
Telefon: 07425 - 83 12
Telefax: 07425 - 21519
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Ort

Ort:
Institut für Kulturmanagement München   -   Website